
Ein Experiment, im Sinne Feuchtwangers den historischen Roman zum Herausschälen aktueller politischer Entwicklung zu nutzen.
Ruben Philipp Wickenhäuser (Hg.)
Das steinerne Auge - Historischer Epidosenroman
Autoren und Autorinnen
Die Autorinnen und Autoren des Gemeinschaftsprojektes sind:
Martina André, Angeline Bauer, Jürgen Bracker, Malachy Hyde,
Sabine Ebert, Peter Erfurt, Klas Ewert Everwyn, Harald Gröhler, Olaf Kappelt, Beate Klepper, Lea Korte, Walter Laufenberg , Oliver Pifferi, Heidi Rehn, Alessa Schmelzer, Sabine Wassermann, Ruben Wickenhäuser, Barbara Zoeke.
Martina André, Angeline Bauer, Jürgen Bracker, Malachy Hyde,
Sabine Ebert, Peter Erfurt, Klas Ewert Everwyn, Harald Gröhler, Olaf Kappelt, Beate Klepper, Lea Korte, Walter Laufenberg , Oliver Pifferi, Heidi Rehn, Alessa Schmelzer, Sabine Wassermann, Ruben Wickenhäuser, Barbara Zoeke.
»Die Schicksalsgöttinnen«
in: Das steinerne Auge
Historischer Episodenroman
Hardcover
(Hg.) Ruben Wickenhäuser
Bookspot Verlag 2009
Historischer Episodenroman
Hardcover
(Hg.) Ruben Wickenhäuser
Bookspot Verlag 2009
Inhalt
In 17 Kurzgeschichten schildern die Autoren die Dynamik der Überwachung und der Kontrolle, die Aufgabe persönlicher Sicherheitsversprechungen im Wandel der Zeit - beginnend bei Echnaton über das alte Ägypten und das Rom des Augustus und des Tiberius, Mittelalter und Inquisition der frühen Neuzeit, über den "Alten Fritz" bis hin zu der gegenwärtigen Überwachungsgesellschaft.
Stimmen zum Buch
Dr. R. Manthey, amazon #1 Rezensent, **** Sterne
Die Leute kommen von selbst und schwärzen ihre Nachbarn an. Das lesen wir in einer der 17 Kurzgeschichten, die man in diesem Buch vereint und dann wegen des gemeinsamen Themas Episodenroman getauft hat. In diesen Geschichten geht es um Intrigen, Verrat und Denunziation in allen Zeitaltern. Die erste Geschichte spielt im Ägypten Echnatons, die letzte 2020. Doch nicht nur das Thema verbindet. Durch alle Geschichten und über 3400 Jahre reist ein wie ein Auge aussehender Stein, der durch seine zufällige Weitergabe den Eindruck vermittelt, als würden wir immer wieder einen kurzen Blick in die verschiedenen Zeiten erhaschen.
Dem ist natürlich nicht so, denn die Erzählungen entstanden als ein gemeinsames Projekt. Ich bin kein besonderer Freund solcher Vorhaben, da bestellte Kunst meist nicht viel taugt und der pädagogische Zeigefinger oder das Ausleben persönlichen Sendungsbewusstseins bei der Beschreibung verwerflichen Handelns oft nicht zu vermeiden sind. Doch die meisten der hier teilnehmenden Autoren halten sich diesbezüglich glücklicherweise angenehm zurück. Auch das künstlerische Niveau der meisten Geschichten ist ansprechend.
Intrigen und Verrat gehören zum Inventar des menschlichen Zusammenlebens. Daran werden alle künstlerischen, philosophischen oder gesellschaftspädagogischen Versuche von Weltverbesserern nichts ändern. Wenn man eine Erkenntnis aus den in diesem Buch vereinten Erzählungen gewinnen kann, dann ist es die über die Unveränderbarkeit des Menschen.
Zwischen dem Leiden, das der Pharao Echnaton mit seinem Gotteswandel über die bisherige ägyptische Priesterkaste brachte und der verlorenen Schlacht der Römer im Teutoburger Wald, die die zweite Geschichte thematisiert, liegen bereits 1400 Jahre. Dann folgt eine Erzählung über Neros brennendes Rom und den Kampf der Römer mit den aufbegehrenden Christen. Die nächste Geschichte spielt bereits zur Zeit der Kreuzzüge. Zwei Erzählungen, die sich mit der Inquisition befassen und mir besonders gut gefallen haben, schließen sich an. Auch die folgende Erzählung befasst sich mit der katholischen Kirche und zeigt, wie angebliche Prinzipien schnell der Machterhaltung zum Opfer fallen. Zwei Geschichten später befinden wir uns bereits in der Zeit der großen Preußenkönige und erfahren, mit welcher Brutalität Friedrich II. von seinem Vater gezwungen wurde seiner Jugendliebe abzuschwören. Wer diese Geschichte noch nicht kennt, bekommt sie hier sehr gut erzählt. Dieser Teil des Projekts ist nicht nur der längste, sondern aus meiner Sicht auch einer der besten. Leider werden die nachfolgenden Erzählungen dann etwas schwächer. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir mehr in die Gegenwart kommen und uns die Umstände vertrauter werden.
Fazit.
Alles in allem ist dieser Band besonders für die Freunde historischer Literatur eine Fundgrube. Nicht nur, dass einige der Erzählungen wirklich gut sind, man kann sich darüber hinaus auch ein Bild über den Stil und das künstlerische Vermögen zahlreicher Autoren machen.
Die Leute kommen von selbst und schwärzen ihre Nachbarn an. Das lesen wir in einer der 17 Kurzgeschichten, die man in diesem Buch vereint und dann wegen des gemeinsamen Themas Episodenroman getauft hat. In diesen Geschichten geht es um Intrigen, Verrat und Denunziation in allen Zeitaltern. Die erste Geschichte spielt im Ägypten Echnatons, die letzte 2020. Doch nicht nur das Thema verbindet. Durch alle Geschichten und über 3400 Jahre reist ein wie ein Auge aussehender Stein, der durch seine zufällige Weitergabe den Eindruck vermittelt, als würden wir immer wieder einen kurzen Blick in die verschiedenen Zeiten erhaschen.
Dem ist natürlich nicht so, denn die Erzählungen entstanden als ein gemeinsames Projekt. Ich bin kein besonderer Freund solcher Vorhaben, da bestellte Kunst meist nicht viel taugt und der pädagogische Zeigefinger oder das Ausleben persönlichen Sendungsbewusstseins bei der Beschreibung verwerflichen Handelns oft nicht zu vermeiden sind. Doch die meisten der hier teilnehmenden Autoren halten sich diesbezüglich glücklicherweise angenehm zurück. Auch das künstlerische Niveau der meisten Geschichten ist ansprechend.
Intrigen und Verrat gehören zum Inventar des menschlichen Zusammenlebens. Daran werden alle künstlerischen, philosophischen oder gesellschaftspädagogischen Versuche von Weltverbesserern nichts ändern. Wenn man eine Erkenntnis aus den in diesem Buch vereinten Erzählungen gewinnen kann, dann ist es die über die Unveränderbarkeit des Menschen.
Zwischen dem Leiden, das der Pharao Echnaton mit seinem Gotteswandel über die bisherige ägyptische Priesterkaste brachte und der verlorenen Schlacht der Römer im Teutoburger Wald, die die zweite Geschichte thematisiert, liegen bereits 1400 Jahre. Dann folgt eine Erzählung über Neros brennendes Rom und den Kampf der Römer mit den aufbegehrenden Christen. Die nächste Geschichte spielt bereits zur Zeit der Kreuzzüge. Zwei Erzählungen, die sich mit der Inquisition befassen und mir besonders gut gefallen haben, schließen sich an. Auch die folgende Erzählung befasst sich mit der katholischen Kirche und zeigt, wie angebliche Prinzipien schnell der Machterhaltung zum Opfer fallen. Zwei Geschichten später befinden wir uns bereits in der Zeit der großen Preußenkönige und erfahren, mit welcher Brutalität Friedrich II. von seinem Vater gezwungen wurde seiner Jugendliebe abzuschwören. Wer diese Geschichte noch nicht kennt, bekommt sie hier sehr gut erzählt. Dieser Teil des Projekts ist nicht nur der längste, sondern aus meiner Sicht auch einer der besten. Leider werden die nachfolgenden Erzählungen dann etwas schwächer. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir mehr in die Gegenwart kommen und uns die Umstände vertrauter werden.
Fazit.
Alles in allem ist dieser Band besonders für die Freunde historischer Literatur eine Fundgrube. Nicht nur, dass einige der Erzählungen wirklich gut sind, man kann sich darüber hinaus auch ein Bild über den Stil und das künstlerische Vermögen zahlreicher Autoren machen.
Thorsten Wiedau, amazon #10 Rezensent, **** Sterne
DAS STEINERNE AUGE ist ein Episodenroman um ein zentrales Thema und ein zentrales Objekt, den Augenachat. Viele Autoren haben daran mitgewirkt und herausgekommen ist eine ganz annehmbare Fortsetzungsgeschichte, welche durch die Jahrtausende bis zur nahen Zukunft führt. Doch das Besondere dieses Buches erschließt sich erst beim lesen des Vorworts von Ruben Philipp, hier liegt die Quelle für den Roman und seine eigentliche Intention. DAS STEINERNE AUGE ist also mehr als die Summe seiner Autoren und zielt ab auf ein ganz aktuelles zeitgeschichtliches Thema.
Zu was tendiert der Mensch?
Es sind Missgunst und Kontrollverlangen - leider wahr und es bestätigt sich gerade heute immer wieder.
Überwachung, Machtmissbrauch und Anhäufung von Privilegien, dies sind die Zeichen der Zeit. Doch nicht ur der Staat kontrolliert seine Bürger, es sind die Bürger selbst die anfangen zu spionieren und sich gegenseitig zu überwachen. Willkommen in der schönen neuen Welt! Dieses Buch wendet sich an alle Leser und Leserinnen denen diese Tendenz in der Bevölkerung auch schon aufgefallen ist. Alle Geschichte zeigen im Kern diese drei Säulen, verbunden werden sie durch den immer wieder auftauchenden Augenachat.
Martina André, Angeline Bauer, Jörgen Bracker, Malachy Hyde, Sabine Ebert, Peter Erfurt, Klas Ewert Everwyn, Harald Gröhler, Olaf Kappelt, Beate Klepper, Tessa Korber, Lea Korte, Walter Laufenberg, Oliver Pifferi, Heidi Rehn, Alessa Schmelzer, Sabine Wassermann, Ruben Wickenhäuser und Barbara Zoeke sind die gut ausgewählten Autoren des Projekts.
Die Stile sind sehr unterschiedlich, die Stimmungen ebenfalls, der Tenor ist gleich, doch prägt er sich gut ein durch das verbindende Element.
Mir persönlich hat gleich die erste Geschichte gut gefallen und es stellt sich in der Tat die Frage, ob Echnaton mit seiner Ein-Gott-Philosophie und deren Durchsetzung wirklich so friedlich und Weise gehandelt hat. Doch auch die Geschichte des verratenen Briefgeheimnisses zeugt von dem erstarkenden Kontrollverlangen des Staates unter Mithilfe seiner Bürger.
Somit sei abschließend bemerkt das Kontrolle unsinnig ist, wir müssen dereinst alle loslassen, das Missgunst giftig wird und die Seele verdirbt und das der Machtmissbrauch der Dolch ist mit dem Staat und Bürger sich am Ende entzweien.
Empfehlenswert!
DAS STEINERNE AUGE ist ein Episodenroman um ein zentrales Thema und ein zentrales Objekt, den Augenachat. Viele Autoren haben daran mitgewirkt und herausgekommen ist eine ganz annehmbare Fortsetzungsgeschichte, welche durch die Jahrtausende bis zur nahen Zukunft führt. Doch das Besondere dieses Buches erschließt sich erst beim lesen des Vorworts von Ruben Philipp, hier liegt die Quelle für den Roman und seine eigentliche Intention. DAS STEINERNE AUGE ist also mehr als die Summe seiner Autoren und zielt ab auf ein ganz aktuelles zeitgeschichtliches Thema.
Zu was tendiert der Mensch?
Es sind Missgunst und Kontrollverlangen - leider wahr und es bestätigt sich gerade heute immer wieder.
Überwachung, Machtmissbrauch und Anhäufung von Privilegien, dies sind die Zeichen der Zeit. Doch nicht ur der Staat kontrolliert seine Bürger, es sind die Bürger selbst die anfangen zu spionieren und sich gegenseitig zu überwachen. Willkommen in der schönen neuen Welt! Dieses Buch wendet sich an alle Leser und Leserinnen denen diese Tendenz in der Bevölkerung auch schon aufgefallen ist. Alle Geschichte zeigen im Kern diese drei Säulen, verbunden werden sie durch den immer wieder auftauchenden Augenachat.
Martina André, Angeline Bauer, Jörgen Bracker, Malachy Hyde, Sabine Ebert, Peter Erfurt, Klas Ewert Everwyn, Harald Gröhler, Olaf Kappelt, Beate Klepper, Tessa Korber, Lea Korte, Walter Laufenberg, Oliver Pifferi, Heidi Rehn, Alessa Schmelzer, Sabine Wassermann, Ruben Wickenhäuser und Barbara Zoeke sind die gut ausgewählten Autoren des Projekts.
Die Stile sind sehr unterschiedlich, die Stimmungen ebenfalls, der Tenor ist gleich, doch prägt er sich gut ein durch das verbindende Element.
Mir persönlich hat gleich die erste Geschichte gut gefallen und es stellt sich in der Tat die Frage, ob Echnaton mit seiner Ein-Gott-Philosophie und deren Durchsetzung wirklich so friedlich und Weise gehandelt hat. Doch auch die Geschichte des verratenen Briefgeheimnisses zeugt von dem erstarkenden Kontrollverlangen des Staates unter Mithilfe seiner Bürger.
Somit sei abschließend bemerkt das Kontrolle unsinnig ist, wir müssen dereinst alle loslassen, das Missgunst giftig wird und die Seele verdirbt und das der Machtmissbrauch der Dolch ist mit dem Staat und Bürger sich am Ende entzweien.
Empfehlenswert!
Meine Geschichte
Meine Geschichte “Die Schicksalsgöttinnen” erzählt Verrat und Tod. Segestes, mein verzweifelter Antiheld, gerät in den Komplett des Arminius. Jenes jungen Cheruskerfürsten, der dem römischen Imperium eine seiner empfindlichsten Niederlagen beschert. Arminius spielt ein doppeltes Spiel und Segestes, ebenfalls von adliger Herkunft und pro-römisch eingestellt, muss nicht nur mitansehen wie sein innigster Traum zerfällt sondern auch jene verraten, denen er zugetan ist...
Verleger Burkhard Peter Bierschenk
Aus der Reihe: 'Auf eine Seite' des Bookspot Verlages.
Der Journalist, Autor und Verleger des Bookspot Verlages, Burkhard Peter Bierschenk, über den Historischen Episodenroman 'Das steinerne Auge'.
Der Journalist, Autor und Verleger des Bookspot Verlages, Burkhard Peter Bierschenk, über den Historischen Episodenroman 'Das steinerne Auge'.
http://www.youtube.com/watch?v=tTUl2zsywr0
Kanal Bookspot Verlag
